BSV Kisdorf 62:64 MTV Lübeck
Auch im dritten Heimspiel der Saison verpasst der BSV den ersten Heimsieg des Jahres. In einem engen Spiel musste sich die U18 am Ende mit einer knappen Niederlage begnügen, nachdem Marius Radetzkys' Wurf in letzter Sekunde nur der Ring traf.
Anstelle des verhinderten Coaches Christian von Bargen, betreute ex-Trainer Jan Müller die U18. Acht Spieler standen in der Halle und waren richtig heiß auf ihren ersten Sieg in diesem Jahr. Über eine aggressive und grundsolide Defense sollte er errungen werden. Vorne erzielten die Jungs in den ersten sechs Minuten zwar nur einen Punkt, doch dank recht passabler Defense stand es nur 1:8. Der Rest des Viertels verlief recht ausgeglichen, nach zehn Minuten stand es 11:18. Im zweiten Viertel gelang es den Kisdorfern dann besser, das geforderte Defensivkonzept umzusetzen und so auch zu einfachen Punkten auf der Gegenseite zu kommen. Mit 23:11 konnte man das Viertel für sich entscheiden und dementsprechend auch mit einem Vorsprung von 5 Punkten in die Halbzeitpause gehen.
In Halbzeit zwei ging es auch erstmal gut weiter, zumindest vom Ergebnis. Trotz schwächerer Defense blieb die Offense solide und so erarbeite man sich ein 55:49 vor den letzten zehn Minuten.
In denen merkte man den Jungs aber an, dass sie vermehrt den Spielstand und weniger das Spielen an sich im Kopf hatten. Durch schlechte Reboundarbeit boten sich Lübeck vermehrt zweite und dritte Wurfchancen und wurde der Kisdorfer Fastbreak komplett unterbunden. Der BSV geriet in Rückstand, ehe ein Wurf von Max Rutz das 62:61 bedeutete. Nach drei Lübecker Punkten und mit 13 Sekunden zu spielen, eroberte Kisdorf den Ball und nahm die letzte Auszeit. Ein Spielzug wurde besprochen, doch leider gelang der Ausgleich nichtmehr.
Alles in allem war es das bisher stärkste Saisonspiel der Kisdorfer Jugend, die Mannschaft geht mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause und will im neuen Jahr endlich auch Siege einfahren.
Es spielten: Erik Schwang 29, Fynn Warnke 16, Marius Radetzky 6, Janik Goluch 4, Max Rutz 4, Marvin Lorentz 2, Eike Bollmann 1, Dominik Gerngross.
Schade Jungs. Aber weiter so. Beim nächsten Mal klappt es bestimmt mit dem ersten Heimsieg!
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